Event-Videos „Traditionelle Europäische Medizin“:

 

Der Verein Silberschnur zeigt auf dieser Seite Aufzeichnungen von den TEM-Foren 2023 St. Gallen und 2024 Wien.

Die Videos dokumentieren Eindrücke, Gespräche und Interviews rund um die Veranstaltung und geben Einblick in die Entwicklung dieser europaweiten Bewegung.

 

TEM-Forum 2023: Der Beginn einer europäischen Vernetzung

Das Video zeigt Ausschnitte und Interviews vom TEM-Forum 2023 in St. Gallen, bei dem sich Praktiker und Vertreter der Traditionellen Europäischen Medizin aus mehreren Ländern erstmals als werdender Dachverband zusammenfanden. Im Zentrum stand die Frage, wie sich TEM europaweit definieren, vernetzen und gesundheitspolitisch Gehör verschaffen lässt.

Die Teilnehmenden diskutierten, wie eine gemeinsame Fachsprache über Ländergrenzen hinweg entstehen kann und warum jeder einzelne Therapeut dazu beitragen muss, die Bedeutung der TEM sichtbar zu machen. Ein wiederkehrendes Bild: TEM als jahrtausendealte Tradition, die neu belebt werden muss, um international ähnlich anerkannt zu werden wie Traditionelle Chinesische Medizin oder Ayurveda. Statt einer Bewegung von oben sollte die Vernetzung von der Basis ausgehen – getragen von gegenseitigem Austausch trotz sprachlicher und kultureller Unterschiede.

 

TEM-Forum 2024: Kulturerbe, Standards und Zukunftsprojekte

Im zweiten Video wird deutlich, wie sich die Vernetzung der Traditionellen Europäischen Medizin seit 2023 weiterentwickelt hat. Vertreter aus verschiedenen europäischen Ländern berichten von konkreten Projekten: Teile der TEM sollen künftig als immaterielles Kulturerbe anerkannt werden, parallel wird an einer einheitlichen Fachterminologie sowie an Ausbildungsstandards gearbeitet.

Deutlich wird auch der Wunsch nach einem gemeinsamen, professionellen Auftreten, um in der Gesundheitspolitik ernst genommen zu werden. Unterstützt vom ANME-Gesamtvorstand mit einem Förderpreis, soll das Projekt von Wien aus weiter wachsen; erste Kontakte zur UNESCO sind ebenfalls Thema. Drei Arbeitsgruppen widmen sich aktuell dem Kulturerbe-Antrag, einer WHO-tauglichen Standardterminologie sowie gemeinsamen Ausbildungsrichtlinien für die TEM in Europa.